3. Dezember

Die Hand

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Die Sonne ging auf, er nahm mich an der Hand.

Wir gingen die lange Straße entlang und er ließ sie dabei nie los. Meine Hand.

Er schaute mich an und lächelte. Ich schaute zurück und lächelte auch.

Wir sagten auf dem langen Weg kein einziges Wort. Nur durch unsere Hände verständigten wir uns.

Ich liebte ihn. Und er liebte mich. In der Mitte der Straße ließ er meine Hand los und ging zurück.

Warum ließ er sie los? Meine Hand? Jetzt fühlte sie sich komisch an. Baumelte so an meinem Handgelenk. Ich fühlte mich komisch und kalt. Ich wollte etwas sagen, fragen, wissen wieso.

Doch ehe ich meinen Mund öffnen konnte, war er wieder da. Nahm meine Hand, gab ihr einen Kuss und streckte mir eine Blume entgegen.

Ich drückte seine Hand zum Dank. Wieso hatte ich gezweifelt, das wusste ich nicht.

Doch alles was zählte war der Moment.

Und das er sie hielt.

Meine Hand.

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