10. Dezember

Buchtipp:

 

Das Schicksal ist ein mieser Verräter – John Green

Darum geht’s:

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander – trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

 

– unglaublich spannend, packend, rührend, traurig und zugleich wahnsinnig lustig. Ich habe es auf Englisch gelesen und ich liebte es von Anfang an. Ich bin ein großer Fan von John Green und liebe alle seine Bücher, doch dieses ist mit Abstand das beste! Absolut lesenswert!

Fortsetzung

„Na eben solch ernste Themen, wie Krebs und so. Ich kenne nicht viele die das lesen.“ „Aha.“ „Das soll jetzt nicht böse gemeint sein. Ich finde das gut. Gefällt mir sogar sehr, ich lese auch viele solche Bücher, aber meine Freunde haben eben nicht sowas gelesen, deshalb ist es neu. Ich kann mich quasi endlich mal austauschen.“ Ich zwinkerte ihm zu und hoffte er hatte es nicht in den falschen Hals gekriegt, was ich gesagt habe. Ich nahm die nächste Gabel in den Mund. Das Essen war überraschend gut, dafür das es im Flugzeug war. Mir wurde immer erzählt, es sei so schlecht. „Nein, ich verstehe schon was du meint. Ich lese viel. Aber ich kann Bücher über Fantasy und Drachen oder so etwas nicht ausstehen. Früher habe ich das schon gelesen, aber ich finde ich bin aus dem Alter einfach raus.“ „Wie alt bist du denn?“ „18.“ entgegnete er. „Du?“ „17.“, sagte ich und biss in das beigelegte Brot. „Ja, das habe ich mir gedacht.“ „Wieso das denn?“ Ich schaute ihn wieder an. Das erste mal so richtig, ich hatte mich davor nicht getraut ihn länger anzusehen, weil es mir unhöflich vorkam, aber jetzt bemusterte ich ihn. Er hatte tiefblaue Augen und ein markantes Gesicht, Anzeichen von einem Bart und braunes bis blondes Haar. Seine Nase war eine Mischung zwischen einer spitzen Nase und einer Stupsnase und er war braun gebrannt. Er sah erstaunlich gut aus. „Ich bin einfach nur gut im Raten, das ist alles.“ „Achso.“ Ich legte das Brot auf den Teller und packte den Muffin in meine Jackentasche, dann drückte ich den Deckel wieder auf den Teller und trank einen Schluck. Er deutete auf das Buch. „Lies ruhig weiter, kein Problem, ich werde jetzt ein wenig schlafen.“ Dann legte er seine Jacke an die Wand und lehnte sich dagegen.  Ich nahm das Buch und war schnell wieder in der Welt von John Green vertieft.

Fortsetzung II.

The fault in our stars

Er streckte mir sein Buch entgegen. „Ich bin fertig und du sahst aus als suchst du nach einer Beschäftigung, wenn du willst kannst du es lesen.“ Er lächelte mich an. „Oh wow, danke!“ Ich nahm sein Buch und starrte auf den Titel. „The fault in our Stars“- von John Green. „Kennst du es?“ Ich drehte das Buch um, um den Klappentext zu lesen, dabei viel mir auf, dass es kein gewöhnliches Buch für einen Jungen war. Klang eher nach einem Mädchenbuch. „Nein“, entgegnete ich ihm und schlug es auf. „Es ist gut. Du wirst es schnell gelesen haben.“ „Danke nochmal“, sagte ich und war es wirklich. Ich fing an die erste Seite zu lesen.

Nach einer langen Zeit blickte ich wieder hoch, da die Frau mit dem Abendessen vorbeikam. Ich legte das Buch auf die Seite und klappte den Tisch, der vor mir am Sitz befestigt war nach unten, damit sie mein Essen darauf abstellen konnte. Dann reichte ich das Essen weiter an Nick. „Danke.“, kam es fast gleichzeitig aus unserem Mund und die Frau musste lächeln. „Lasst es euch schmecken.“ Ich öffnete den Deckel und als mir der warme Duft von Essen in die Nase strömte, merkte ich ´, wie großen Hunger ich eigentlich hatte. Ich packte das Besteck aus, das zusammen mit der Serviette und Salz und Pfeffer in einer Plastiktüte verpackt war. Es gab Reis mit Fisch und Gemüse, dazu ein Stück Brot und als Nachtisch einen Minimuffin mit Blaubeeren. Ich fing an den Reis aufzuspießen. „Und, wie findest du es bis jetzt?“, fragte Nick mich und nahm eine Gabel in den Mund. Ich hatte den Mund gerade voll und deutete ihm an, dass ich erst runterschlucken muss und er musste lachen. „Sorry.“, sagte ich und musste auch grinsen. „Es ist gut. Ziemlich gut. Ich bin ehrlich gesagt positiv überrascht, ich hätte nicht gedacht, das ihr sowas lest.“ „Was meinst du denn mit „Sowas““?.